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Projekt Schmerzmanagement
Die Caritas Sozialstation startete im Januar 2010 das Projekt „Schmerzmanagement in der sektorenübergreifenden ambulanten pflegerischen Versorgung“ in Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum St. Hildegard der Niels-Stensen-Kliniken.
Das Projekt beinhaltet die theoretische Einführung des Nationalen Expertenstandards Schmerzmanagement, entwickelt vom Deutschen Netzwerk für Qualität in der Pflege, sowie die Umsetzung des Standards in die Praxis.
Folgende Aufgaben stehen dabei im Vordergrund:
| 1. |
Die Entwicklung und Erarbeitung von Verfahrensregelungen und Schmerzschemata (Erfassung von Schmerzen und Kontrolle der Schmerztherapie)
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Die Entwicklung erfolgt in Zusammenarbeit mit Ärzten und Pflegekräften. Durch eine standardisierte Vorgehensweise der Pflegekräfte und Mediziner kann den Patienten schneller und unbürokratischer geholfen werden. |
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| 2. |
Schmerzen werden systematisch schriftlich erfasst und ausgewertet |
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Dazu werden Erhebungsinstrumente verwendet, die die Stärke von Schmerzen (keine, leichte, mittlere und starke Schmerzen) z.B. zu verschiedenen Tageszeiten, in Ruhe oder bei Belastung aufzeigen.
Daraus ergibt sich z.B. wann und in welchen Abständen Schmerzmedikamente eingenommen werden sollten und wie stark diese sein müssen, um eine Schmerzlinderung zu erreichen.
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| 3. |
Eine an dem Patienten ausgerichtete, bedarfsgerechte und organisierte Hilfestellung |
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Pflege und Mediziner arbeiten dabei eng zusammen.
Unter Einbezug des Patienten fungiert die Pflegekraft dabei als Mittler zwischen allen am Versorgungsprozess beteiligten Disziplinen und ist ferner zentraler Ansprechpartner für den Patienten.
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| Ablauf des Projektes: |
- Es wird eine Arbeitsgemeinschaft der Pflegefachkräfte und behandelnden Ärzten gebildet.
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- Durch das Bildungszentrum St. Hildegard erfolgt die Wissensvermittlung von Fachkenntnissen der medikamentösen Schmerztherapie und Behandlung sowie der Vermeidung von Nebenwirkungen der Schmerzmedikamente.
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- Es erfolgen Fortbildungen zur nichtmedikamentösen Schmerztherapie und zur Schulung und Beratung von Betroffenen und deren Angehörigen bzw. Bezugspersonen
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- Es werden Qualitätszirkel gegründet und sogenannte „Schmerzbeauftragte“ benannt.
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Die Qualitätszirkel werden für verschiedene Zielgruppen gegründet:
- Schmerzpatienten in der allgemeine Pflege,
- Schmerzpatienten die unter Demenz leiden,
- Sterbende Patienten mit Schmerzen.
Die „Schmerzbeauftragten“ werden innerhalb der Caritas Sozialstation Ansprechpartner und dafür verantwortlich sein, die in den Qualitätszirkel erörterten Inhalte an die Pflege-Teams weiter zu vermitteln, um die optimale Pflege und Betreuung der Schmerzpatienten sicherzustellen.
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